Die besten Gasstrahler und Heizpilze

Wenn es draußen wieder kälter wird, kommen nicht nur die dicken Wintersachen wieder zum Vorschein. Gerade, wenn die letzten Herbsttage noch ein paar Sonnenstrahlen durchblicken lassen und man eigentlich doch lieber noch einmal draußen im Garten oder auf der Terrasse sitzen möchte, muss man sich Gedanken machen wie man die kalten Glieder wieder mit Wärmer versorgt. An dieser Stelle macht sich ein Gasstrahler recht nützlich und kann je nach Baugröße sehr flexibel eingesetzt werden. Portale wie zum Beispiel Gasstrahler.org können bei der Auswahl des richtigen Gasstrahlers helfen.

Gasstrahler

Gasstrahler von Einhell

Da es hierbei jedoch ganz unterschiedliche Geräte gibt, ist die Auswahl entsprechend groß und teilweise eignen sich bestimmte Gasstrahler nicht für jeden Zweck. Neben den üblichen Gasstrahlern, die ihre Wärme meist nur in eine Richtung abgeben, gibt es noch eine zweite Möglichkeit draußen ein wenig einzuheizen. Gasheizer in Form eines Pilzes sieht man an fast jeder Bar oder jedem Restaurant, sie sollen den vor der Tür rauchenden Gästen Wärme spenden. Diese Heizpilze haben vor allem den großen Vorteil, dass sie rund herum ihre Wärme verteilen und somit mehr Nutzer erreichen können.

Worauf man bei einem Gasstrahler achten sollte

Sicherheit: Sicherheit ist beim Hantieren mit einem Gasstrahler oberstes Gebot und so sollten sämtliche Leitungen und Ventile TÜV-geprüft sein. Auch die Gasflasche selbst zur Versorgung des Heizpilzes sollte regelmäßig gewartet werde. Weiterhin ist ein Schutzgitter vor der eigentlichen Heizfläche ein Muss, da hier sonst größere Gegenstände hinein und in Brand geraten können. Zusätzlich schützt dieses Gitter noch davor, dass Kinder oder Haustiere mit der intensiv aufgeheizten Fläche in Kontakt kommen können und sich so möglicherweise schwerwiegende Verletzungen zuziehen. Auf einen stabilen Stand und eine mögliche Umkippsicherung sollte nicht verzichtet werden. Eine Sicherung gegen das Austreten von Gas bei schon  gelöschter Flamme ist Pflichtprogramm für einen guten Gasstrahler.

Größe: Bei einem Gasstrahler kann man ganz unterschiedliche Ausführungen bekommen. Man sollte sich im Vorhinein darüber im Klaren sein wo und wie lange beziehungsweise wie oft man das Gerät benutzen möchte. Gasheizer, die man unterwegs beim Campen oder ähnliches mit dabei haben möchte, sind entsprechend kleiner gebaut, können allerdings auch weniger Wärme abgeben. Größere Exemplare wie ein Heizpilz leistet im Vergleich dazu wesentlich mehr, ist allerdings auch viel schwerer zu bewegen und sollte eher für einen stationären Einsatz vorgesehen werden.

Bauform: Der klassische Heizstrahler ist zum Aufstecken auf eine Gasflasche gedacht, lässt sich recht leicht in jede Richtung drehen und ist ebenso unkompliziert im Handling. Daneben gibt es noch Gasheizer, die gleich mit einem Gehäuse für die Gasflasche ausgestattet sind. Im Test kann dieser Heizstrahler etwas umständlicher sein, da der Anschluss für die Gasflasche teilweise nicht so leicht zugänglich sein kann. Der bereits schon erwähnte Heizpilz sieht wohl noch am ansehnlichsten aus im Vergleich zu anderen Bauformen eines Gasstrahlers. Er ist darüber hinaus in verschiedenen Höhen zu bekommen, kann also für stehende als auch sitzende Gäste genutzt werden.

Zündung: Um den Gasstrahler in Betrieb nehmen zu können, muss das Gas erst einmal entzündet werden. Zu diesem Zweck eignen sich Feuerhölzer für den Kamin oder Grillanzünder recht gut. Im Vergleich dazu sind die Alternativen wie beispielsweise eine Piezozündung wesentlich komfortabler. Hierbei kann man am Heizstrahler selbst eine integrierte Zündung betätigen und braucht sich nicht einer offenen Flamme aussetzen. Außerdem hat dieses System den Vorteil, dass man eine schnellere Wärmeentwicklung zu Stande bekommt.

Weitere Formen: Neben den einfachen Heizstrahler, die ihre Wärme in die Richtung abgeben, in die auch die Brennfläche zeigt, kann man mit ein paar Hilfsmitteln den Wirkungsradius des Geräts erweitern. Ein Gehäuse aus Metall oder Reflektoren sind zum Beispiel sehr wirkungsvoll und bringen die Wärme zu mehr Menschen im Umkreis des Heizers.

Vom Tischwärmer bis zur Gartenparty im Winter

Da man einen Gasstrahler in so vielen verschiedenen Ausführungen bekommen kann, ist die Wahl stets nach dem Zweck gerichtet. Für kurze Aufenthalte im Freien sind kleinere Geräte wie Tischwärmer oder aufstellbare Gasheizer wohl vollkommen ausreichend. Der Einhell GS 4600 wird ganz simpel auf eine Gasflasche gesteckt und mit Hilfe einer Schlauchleitung angeschlossen. Dieser Heizstrahler kann neben den Tisch gestellt werden, die Abstrahlfläche ist zwar gering, dafür sollte der Gasverbrauch recht moderat ausfallen. Das Gerät kommt samt Schlauchleitungen und einem Reflektor aus Aluminium im Gepäck.

Ebenfalls von Einhell ist der HGG 300, er ist jedoch im Vergleich zum oben genannten Modell ein Heißluftgenerator. Er produziert jedoch ebenfalls Wärme gleich in Form von erwärmter Luft, die er aus dem Gehäuse ausstößt. Als Energiequelle dient ebenfalls Gas, welches per Schlauch an den Generator geführt wird. Der Blueflame aus dem Hause Güde ist dagegen ein klassischer Gasheizer, der eine große Abstrahlfläche besitzt. Die große Front kann daher viel Wärme liefern, die Rollen an der Unterseite sind sehr praktisch, um das schwere Gerät bewegen zu können. Bei dieser Größe eines Gasheizers kann man schon einen mittelgroßen Raum beheizen und ihn möglicherweise in der Garage oder der Werkstatt benutzen.